Dienstag, 7. März 2017
A bitter broken memory
rockstarfreeze, 12:27h
°~... I can't pick up the pieces
As fast as you throw them away
I can't hold you together
If you don't want to stay
Don't want to be your light
I burned myself so much I died inside
So what is left of me?
A bitter broken memory
Don't want to live your life
I can no longer even sympathize
With what you've come to be
A bitter broken memory...~°
"Wann holst du deine Sachen ab, wann kann ich meine holen".
Die einzige Nachricht, die ich erhielt, nachdem ich entblockiert wurde bei WhatsApp. Mit der Kundgebung, dass ich das zeitlich koordinieren müsse, kamen Vorwürfe.
"Dann scheint ja für dich alles klar zu sein!"
"Wieso hast du das dann nicht schon früher beendet?"
"Scheint dir ja alles sehr wichtig zu sein!"
"Alles war eine Lüge!"
So fassunglos, wie ich in diesem Moment mein Handy angeschaut habe, genauso fehlte mir eine entsprechende Antwort darauf. Sie hat die Trennung mit ihrem Verhalten selbst herbeigeführt. Mich auf's äußerste gereizt und unter Druck gesetzt. Diese Einsicht fehlte ihrerseits jedoch auf allen Ebenen. Ihrer Meinung nach sei ich an der ganzen Situation schuld.
Sie stand noch am selben Tag nachts um 1 Uhr auf einmal in meiner Wohnung. Bitterlich weinend und flehend, dass ich nicht gehen solle. Aber meine Entscheidung war gefallen. Es gab für mich kein zurück. Nicht nach einem Jahr Dauerstress und solch gravierenden Auswirkungen, die sich in und an meinem Körper bemerkbar machten. Noch ein weiterer Versuch diese kranke Beziehung aufrecht zu erhalten, wäre lediglich ein erneuter Tritt auf das Gaspedal, um noch schneller gegen eine Wand zu fahren.
Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht, ich würde es bereuen, die Frau ich kennen und lieben gelernt habe, verlassen zu haben. Sie schrieb, ich würde mir mein Leben lang Vorwürfe machen. Sie schrieb, wie ich so kalt sein könne, sie in ihrer schwierigsten Phase allein zu lassen, weil sie krank sei. Auf der anderen Seite hat sie mir immer vorgeworfen, es gibt "Millionen", die sie nehmen würden. Den Beweis dafür hat sie mir mit dem Fremdgehen geliefert. Und dass ich selbst dran schuld sei. Wie lange kann man sowas mitmachen? Scheinbar lange genug...Zu lange eventuell...
Es war nicht alles schlecht. Ich konnte mich jederzeit auf sie verlassen. Sie stand hinter mir, bei dem was ich tat oder akzeptierte, was ich nicht tat. Wir haben viele Dinge geteilt, viel gelacht und geweint. Leider ertappe ich mich auch immer und immer wieder dabei, dass ich an sie denke oder gar von ihr träume...
Als die Beziehung beendet war, schien ich befreit. Ich fühlte mich gut. Frisch. Gesund. Hatte keine Beschwerden mehr, die vorher ununterbrochen über Wochen und Monate präsent waren. Ein Brocken Stress ist einfach von meinen Schultern gerollt und hat meinen psychischen Druck mitgenommen.
Jetzt denke ich aber ständig an sie und unsere Beziehung. Ich weiß, dass sie jemand neues an ihrer Seite hat. Ich weiß, dass sie nichts mehr von mir wissen will. Lügen über mich und unsere Beziehung verbreitet. Sowohl im Freundeskreis, als auch ihrer neuen "Liebe". Dennoch vermisse ich sie. Und kann im Moment nicht aufhören an sie zu denken.
Ist das der Punkt, an dem der Körper und die Seele zur Ruhe kommen? Ist das der Punkt, an dem die Psyche anfängt, alles zu rekapitulieren, um das Geschehene verarbeiten zu können? Ist das der Punkt, an dem ich mich selber belüge? Würde ich zurück wollen in diese Beziehung, weil ich die Hoffnung habe, dass sie daraus gelernt hat...dass wir beide daraus gelernt haben und nun alles besser wird?
Nein.
Ja, ich vermisse sie.
Ja, ich denke an sie.
Ja, ich denke oft an sie.
Ja, ich bin traurig, wenn ich darüber nachdenke, dass Schluss ist.
Ja, ich weine auch deswegen.
Ja, es ist mir nicht egal wie es ihr geht.
Ja, ich möchte wissen, ob sie auch an mich denkt.
Ja, ich vermisse auch unseren Hund.
Nein, ich möchte diese ungesunde Beziehung nicht.
Aber ja, ich hätte trotz allem gerne den Kontakt zu ihr gehalten. Aber auf einer anderen Ebene. Und nicht auf einer Beziehungsebene. Denn das führt zu nichts.
Aber diese Möglichkeit hat sie durch ihren Dschungel voller Lügen selber verbaut. Und fährt damit meiner Meinung nach erneut in eine Sackgasse. Ihre neue Beziehung basiert ja schon wieder auf Lügen.
Ich weiß. Das ist nicht mehr mein Problem. Aber ich finde es für sie schade und traurig.
Sie ist sehr hübsch.
Sie ist intelligent.
Sie ist humorvoll.
Sie ist schlagfertig.
Sie hat viele positive Eigenschaften.
Und verbaut es sich durch...ja durch was? Ihre "Krankheit"? Ihre Angst vor dem Alleinsein? Durch schlichtweg Böswilligkeit?
Ich hoffe sehr, dass sie ihren Weg finden wird. Einen der sie glücklich macht und sie am Ende ihre Ziele zu ihrer Zufriedenheit erreichen wird.
Meinerseits ist noch so viel ungesagt. Es ging abrupt zu Ende, dass keine Möglichkeit einer Aussprache stattgefunden hat. Vielleicht hätte mir das geholfen, jetzt nicht an dem Punkt zu sein, an dem ich jetzt bin. Vielleicht hätte das uns beiden geholfen, sowohl gegenwärtig besser mit der Situation klar zu kommen, als auch zukünftig ein gutes Verhältnis zueinander aufzubauen....
Alles passiert aus einem bestimmten Grund.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, auch wenn ich den Grund im Moment dafür nicht klar vor Augen habe. Aber ich habe Vertrauen, dass das alles irgendwann einen Sinn ergeben wird. In welcher Form auch immer. Vielleicht finden wir nochmal zusammen. Vielleicht werden wir uns nur noch wie Fremde in einer Menschenmenge begegnen. Auch das wird seine Gründe haben.
As fast as you throw them away
I can't hold you together
If you don't want to stay
Don't want to be your light
I burned myself so much I died inside
So what is left of me?
A bitter broken memory
Don't want to live your life
I can no longer even sympathize
With what you've come to be
A bitter broken memory...~°
"Wann holst du deine Sachen ab, wann kann ich meine holen".
Die einzige Nachricht, die ich erhielt, nachdem ich entblockiert wurde bei WhatsApp. Mit der Kundgebung, dass ich das zeitlich koordinieren müsse, kamen Vorwürfe.
"Dann scheint ja für dich alles klar zu sein!"
"Wieso hast du das dann nicht schon früher beendet?"
"Scheint dir ja alles sehr wichtig zu sein!"
"Alles war eine Lüge!"
So fassunglos, wie ich in diesem Moment mein Handy angeschaut habe, genauso fehlte mir eine entsprechende Antwort darauf. Sie hat die Trennung mit ihrem Verhalten selbst herbeigeführt. Mich auf's äußerste gereizt und unter Druck gesetzt. Diese Einsicht fehlte ihrerseits jedoch auf allen Ebenen. Ihrer Meinung nach sei ich an der ganzen Situation schuld.
Sie stand noch am selben Tag nachts um 1 Uhr auf einmal in meiner Wohnung. Bitterlich weinend und flehend, dass ich nicht gehen solle. Aber meine Entscheidung war gefallen. Es gab für mich kein zurück. Nicht nach einem Jahr Dauerstress und solch gravierenden Auswirkungen, die sich in und an meinem Körper bemerkbar machten. Noch ein weiterer Versuch diese kranke Beziehung aufrecht zu erhalten, wäre lediglich ein erneuter Tritt auf das Gaspedal, um noch schneller gegen eine Wand zu fahren.
Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht, ich würde es bereuen, die Frau ich kennen und lieben gelernt habe, verlassen zu haben. Sie schrieb, ich würde mir mein Leben lang Vorwürfe machen. Sie schrieb, wie ich so kalt sein könne, sie in ihrer schwierigsten Phase allein zu lassen, weil sie krank sei. Auf der anderen Seite hat sie mir immer vorgeworfen, es gibt "Millionen", die sie nehmen würden. Den Beweis dafür hat sie mir mit dem Fremdgehen geliefert. Und dass ich selbst dran schuld sei. Wie lange kann man sowas mitmachen? Scheinbar lange genug...Zu lange eventuell...
Es war nicht alles schlecht. Ich konnte mich jederzeit auf sie verlassen. Sie stand hinter mir, bei dem was ich tat oder akzeptierte, was ich nicht tat. Wir haben viele Dinge geteilt, viel gelacht und geweint. Leider ertappe ich mich auch immer und immer wieder dabei, dass ich an sie denke oder gar von ihr träume...
Als die Beziehung beendet war, schien ich befreit. Ich fühlte mich gut. Frisch. Gesund. Hatte keine Beschwerden mehr, die vorher ununterbrochen über Wochen und Monate präsent waren. Ein Brocken Stress ist einfach von meinen Schultern gerollt und hat meinen psychischen Druck mitgenommen.
Jetzt denke ich aber ständig an sie und unsere Beziehung. Ich weiß, dass sie jemand neues an ihrer Seite hat. Ich weiß, dass sie nichts mehr von mir wissen will. Lügen über mich und unsere Beziehung verbreitet. Sowohl im Freundeskreis, als auch ihrer neuen "Liebe". Dennoch vermisse ich sie. Und kann im Moment nicht aufhören an sie zu denken.
Ist das der Punkt, an dem der Körper und die Seele zur Ruhe kommen? Ist das der Punkt, an dem die Psyche anfängt, alles zu rekapitulieren, um das Geschehene verarbeiten zu können? Ist das der Punkt, an dem ich mich selber belüge? Würde ich zurück wollen in diese Beziehung, weil ich die Hoffnung habe, dass sie daraus gelernt hat...dass wir beide daraus gelernt haben und nun alles besser wird?
Nein.
Ja, ich vermisse sie.
Ja, ich denke an sie.
Ja, ich denke oft an sie.
Ja, ich bin traurig, wenn ich darüber nachdenke, dass Schluss ist.
Ja, ich weine auch deswegen.
Ja, es ist mir nicht egal wie es ihr geht.
Ja, ich möchte wissen, ob sie auch an mich denkt.
Ja, ich vermisse auch unseren Hund.
Nein, ich möchte diese ungesunde Beziehung nicht.
Aber ja, ich hätte trotz allem gerne den Kontakt zu ihr gehalten. Aber auf einer anderen Ebene. Und nicht auf einer Beziehungsebene. Denn das führt zu nichts.
Aber diese Möglichkeit hat sie durch ihren Dschungel voller Lügen selber verbaut. Und fährt damit meiner Meinung nach erneut in eine Sackgasse. Ihre neue Beziehung basiert ja schon wieder auf Lügen.
Ich weiß. Das ist nicht mehr mein Problem. Aber ich finde es für sie schade und traurig.
Sie ist sehr hübsch.
Sie ist intelligent.
Sie ist humorvoll.
Sie ist schlagfertig.
Sie hat viele positive Eigenschaften.
Und verbaut es sich durch...ja durch was? Ihre "Krankheit"? Ihre Angst vor dem Alleinsein? Durch schlichtweg Böswilligkeit?
Ich hoffe sehr, dass sie ihren Weg finden wird. Einen der sie glücklich macht und sie am Ende ihre Ziele zu ihrer Zufriedenheit erreichen wird.
Meinerseits ist noch so viel ungesagt. Es ging abrupt zu Ende, dass keine Möglichkeit einer Aussprache stattgefunden hat. Vielleicht hätte mir das geholfen, jetzt nicht an dem Punkt zu sein, an dem ich jetzt bin. Vielleicht hätte das uns beiden geholfen, sowohl gegenwärtig besser mit der Situation klar zu kommen, als auch zukünftig ein gutes Verhältnis zueinander aufzubauen....
Alles passiert aus einem bestimmten Grund.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, auch wenn ich den Grund im Moment dafür nicht klar vor Augen habe. Aber ich habe Vertrauen, dass das alles irgendwann einen Sinn ergeben wird. In welcher Form auch immer. Vielleicht finden wir nochmal zusammen. Vielleicht werden wir uns nur noch wie Fremde in einer Menschenmenge begegnen. Auch das wird seine Gründe haben.
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