Dienstag, 7. März 2017
A bitter broken memory
rockstarfreeze, 12:27h
°~... I can't pick up the pieces
As fast as you throw them away
I can't hold you together
If you don't want to stay
Don't want to be your light
I burned myself so much I died inside
So what is left of me?
A bitter broken memory
Don't want to live your life
I can no longer even sympathize
With what you've come to be
A bitter broken memory...~°
"Wann holst du deine Sachen ab, wann kann ich meine holen".
Die einzige Nachricht, die ich erhielt, nachdem ich entblockiert wurde bei WhatsApp. Mit der Kundgebung, dass ich das zeitlich koordinieren müsse, kamen Vorwürfe.
"Dann scheint ja für dich alles klar zu sein!"
"Wieso hast du das dann nicht schon früher beendet?"
"Scheint dir ja alles sehr wichtig zu sein!"
"Alles war eine Lüge!"
So fassunglos, wie ich in diesem Moment mein Handy angeschaut habe, genauso fehlte mir eine entsprechende Antwort darauf. Sie hat die Trennung mit ihrem Verhalten selbst herbeigeführt. Mich auf's äußerste gereizt und unter Druck gesetzt. Diese Einsicht fehlte ihrerseits jedoch auf allen Ebenen. Ihrer Meinung nach sei ich an der ganzen Situation schuld.
Sie stand noch am selben Tag nachts um 1 Uhr auf einmal in meiner Wohnung. Bitterlich weinend und flehend, dass ich nicht gehen solle. Aber meine Entscheidung war gefallen. Es gab für mich kein zurück. Nicht nach einem Jahr Dauerstress und solch gravierenden Auswirkungen, die sich in und an meinem Körper bemerkbar machten. Noch ein weiterer Versuch diese kranke Beziehung aufrecht zu erhalten, wäre lediglich ein erneuter Tritt auf das Gaspedal, um noch schneller gegen eine Wand zu fahren.
Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht, ich würde es bereuen, die Frau ich kennen und lieben gelernt habe, verlassen zu haben. Sie schrieb, ich würde mir mein Leben lang Vorwürfe machen. Sie schrieb, wie ich so kalt sein könne, sie in ihrer schwierigsten Phase allein zu lassen, weil sie krank sei. Auf der anderen Seite hat sie mir immer vorgeworfen, es gibt "Millionen", die sie nehmen würden. Den Beweis dafür hat sie mir mit dem Fremdgehen geliefert. Und dass ich selbst dran schuld sei. Wie lange kann man sowas mitmachen? Scheinbar lange genug...Zu lange eventuell...
Es war nicht alles schlecht. Ich konnte mich jederzeit auf sie verlassen. Sie stand hinter mir, bei dem was ich tat oder akzeptierte, was ich nicht tat. Wir haben viele Dinge geteilt, viel gelacht und geweint. Leider ertappe ich mich auch immer und immer wieder dabei, dass ich an sie denke oder gar von ihr träume...
Als die Beziehung beendet war, schien ich befreit. Ich fühlte mich gut. Frisch. Gesund. Hatte keine Beschwerden mehr, die vorher ununterbrochen über Wochen und Monate präsent waren. Ein Brocken Stress ist einfach von meinen Schultern gerollt und hat meinen psychischen Druck mitgenommen.
Jetzt denke ich aber ständig an sie und unsere Beziehung. Ich weiß, dass sie jemand neues an ihrer Seite hat. Ich weiß, dass sie nichts mehr von mir wissen will. Lügen über mich und unsere Beziehung verbreitet. Sowohl im Freundeskreis, als auch ihrer neuen "Liebe". Dennoch vermisse ich sie. Und kann im Moment nicht aufhören an sie zu denken.
Ist das der Punkt, an dem der Körper und die Seele zur Ruhe kommen? Ist das der Punkt, an dem die Psyche anfängt, alles zu rekapitulieren, um das Geschehene verarbeiten zu können? Ist das der Punkt, an dem ich mich selber belüge? Würde ich zurück wollen in diese Beziehung, weil ich die Hoffnung habe, dass sie daraus gelernt hat...dass wir beide daraus gelernt haben und nun alles besser wird?
Nein.
Ja, ich vermisse sie.
Ja, ich denke an sie.
Ja, ich denke oft an sie.
Ja, ich bin traurig, wenn ich darüber nachdenke, dass Schluss ist.
Ja, ich weine auch deswegen.
Ja, es ist mir nicht egal wie es ihr geht.
Ja, ich möchte wissen, ob sie auch an mich denkt.
Ja, ich vermisse auch unseren Hund.
Nein, ich möchte diese ungesunde Beziehung nicht.
Aber ja, ich hätte trotz allem gerne den Kontakt zu ihr gehalten. Aber auf einer anderen Ebene. Und nicht auf einer Beziehungsebene. Denn das führt zu nichts.
Aber diese Möglichkeit hat sie durch ihren Dschungel voller Lügen selber verbaut. Und fährt damit meiner Meinung nach erneut in eine Sackgasse. Ihre neue Beziehung basiert ja schon wieder auf Lügen.
Ich weiß. Das ist nicht mehr mein Problem. Aber ich finde es für sie schade und traurig.
Sie ist sehr hübsch.
Sie ist intelligent.
Sie ist humorvoll.
Sie ist schlagfertig.
Sie hat viele positive Eigenschaften.
Und verbaut es sich durch...ja durch was? Ihre "Krankheit"? Ihre Angst vor dem Alleinsein? Durch schlichtweg Böswilligkeit?
Ich hoffe sehr, dass sie ihren Weg finden wird. Einen der sie glücklich macht und sie am Ende ihre Ziele zu ihrer Zufriedenheit erreichen wird.
Meinerseits ist noch so viel ungesagt. Es ging abrupt zu Ende, dass keine Möglichkeit einer Aussprache stattgefunden hat. Vielleicht hätte mir das geholfen, jetzt nicht an dem Punkt zu sein, an dem ich jetzt bin. Vielleicht hätte das uns beiden geholfen, sowohl gegenwärtig besser mit der Situation klar zu kommen, als auch zukünftig ein gutes Verhältnis zueinander aufzubauen....
Alles passiert aus einem bestimmten Grund.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, auch wenn ich den Grund im Moment dafür nicht klar vor Augen habe. Aber ich habe Vertrauen, dass das alles irgendwann einen Sinn ergeben wird. In welcher Form auch immer. Vielleicht finden wir nochmal zusammen. Vielleicht werden wir uns nur noch wie Fremde in einer Menschenmenge begegnen. Auch das wird seine Gründe haben.
As fast as you throw them away
I can't hold you together
If you don't want to stay
Don't want to be your light
I burned myself so much I died inside
So what is left of me?
A bitter broken memory
Don't want to live your life
I can no longer even sympathize
With what you've come to be
A bitter broken memory...~°
"Wann holst du deine Sachen ab, wann kann ich meine holen".
Die einzige Nachricht, die ich erhielt, nachdem ich entblockiert wurde bei WhatsApp. Mit der Kundgebung, dass ich das zeitlich koordinieren müsse, kamen Vorwürfe.
"Dann scheint ja für dich alles klar zu sein!"
"Wieso hast du das dann nicht schon früher beendet?"
"Scheint dir ja alles sehr wichtig zu sein!"
"Alles war eine Lüge!"
So fassunglos, wie ich in diesem Moment mein Handy angeschaut habe, genauso fehlte mir eine entsprechende Antwort darauf. Sie hat die Trennung mit ihrem Verhalten selbst herbeigeführt. Mich auf's äußerste gereizt und unter Druck gesetzt. Diese Einsicht fehlte ihrerseits jedoch auf allen Ebenen. Ihrer Meinung nach sei ich an der ganzen Situation schuld.
Sie stand noch am selben Tag nachts um 1 Uhr auf einmal in meiner Wohnung. Bitterlich weinend und flehend, dass ich nicht gehen solle. Aber meine Entscheidung war gefallen. Es gab für mich kein zurück. Nicht nach einem Jahr Dauerstress und solch gravierenden Auswirkungen, die sich in und an meinem Körper bemerkbar machten. Noch ein weiterer Versuch diese kranke Beziehung aufrecht zu erhalten, wäre lediglich ein erneuter Tritt auf das Gaspedal, um noch schneller gegen eine Wand zu fahren.
Am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht, ich würde es bereuen, die Frau ich kennen und lieben gelernt habe, verlassen zu haben. Sie schrieb, ich würde mir mein Leben lang Vorwürfe machen. Sie schrieb, wie ich so kalt sein könne, sie in ihrer schwierigsten Phase allein zu lassen, weil sie krank sei. Auf der anderen Seite hat sie mir immer vorgeworfen, es gibt "Millionen", die sie nehmen würden. Den Beweis dafür hat sie mir mit dem Fremdgehen geliefert. Und dass ich selbst dran schuld sei. Wie lange kann man sowas mitmachen? Scheinbar lange genug...Zu lange eventuell...
Es war nicht alles schlecht. Ich konnte mich jederzeit auf sie verlassen. Sie stand hinter mir, bei dem was ich tat oder akzeptierte, was ich nicht tat. Wir haben viele Dinge geteilt, viel gelacht und geweint. Leider ertappe ich mich auch immer und immer wieder dabei, dass ich an sie denke oder gar von ihr träume...
Als die Beziehung beendet war, schien ich befreit. Ich fühlte mich gut. Frisch. Gesund. Hatte keine Beschwerden mehr, die vorher ununterbrochen über Wochen und Monate präsent waren. Ein Brocken Stress ist einfach von meinen Schultern gerollt und hat meinen psychischen Druck mitgenommen.
Jetzt denke ich aber ständig an sie und unsere Beziehung. Ich weiß, dass sie jemand neues an ihrer Seite hat. Ich weiß, dass sie nichts mehr von mir wissen will. Lügen über mich und unsere Beziehung verbreitet. Sowohl im Freundeskreis, als auch ihrer neuen "Liebe". Dennoch vermisse ich sie. Und kann im Moment nicht aufhören an sie zu denken.
Ist das der Punkt, an dem der Körper und die Seele zur Ruhe kommen? Ist das der Punkt, an dem die Psyche anfängt, alles zu rekapitulieren, um das Geschehene verarbeiten zu können? Ist das der Punkt, an dem ich mich selber belüge? Würde ich zurück wollen in diese Beziehung, weil ich die Hoffnung habe, dass sie daraus gelernt hat...dass wir beide daraus gelernt haben und nun alles besser wird?
Nein.
Ja, ich vermisse sie.
Ja, ich denke an sie.
Ja, ich denke oft an sie.
Ja, ich bin traurig, wenn ich darüber nachdenke, dass Schluss ist.
Ja, ich weine auch deswegen.
Ja, es ist mir nicht egal wie es ihr geht.
Ja, ich möchte wissen, ob sie auch an mich denkt.
Ja, ich vermisse auch unseren Hund.
Nein, ich möchte diese ungesunde Beziehung nicht.
Aber ja, ich hätte trotz allem gerne den Kontakt zu ihr gehalten. Aber auf einer anderen Ebene. Und nicht auf einer Beziehungsebene. Denn das führt zu nichts.
Aber diese Möglichkeit hat sie durch ihren Dschungel voller Lügen selber verbaut. Und fährt damit meiner Meinung nach erneut in eine Sackgasse. Ihre neue Beziehung basiert ja schon wieder auf Lügen.
Ich weiß. Das ist nicht mehr mein Problem. Aber ich finde es für sie schade und traurig.
Sie ist sehr hübsch.
Sie ist intelligent.
Sie ist humorvoll.
Sie ist schlagfertig.
Sie hat viele positive Eigenschaften.
Und verbaut es sich durch...ja durch was? Ihre "Krankheit"? Ihre Angst vor dem Alleinsein? Durch schlichtweg Böswilligkeit?
Ich hoffe sehr, dass sie ihren Weg finden wird. Einen der sie glücklich macht und sie am Ende ihre Ziele zu ihrer Zufriedenheit erreichen wird.
Meinerseits ist noch so viel ungesagt. Es ging abrupt zu Ende, dass keine Möglichkeit einer Aussprache stattgefunden hat. Vielleicht hätte mir das geholfen, jetzt nicht an dem Punkt zu sein, an dem ich jetzt bin. Vielleicht hätte das uns beiden geholfen, sowohl gegenwärtig besser mit der Situation klar zu kommen, als auch zukünftig ein gutes Verhältnis zueinander aufzubauen....
Alles passiert aus einem bestimmten Grund.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, auch wenn ich den Grund im Moment dafür nicht klar vor Augen habe. Aber ich habe Vertrauen, dass das alles irgendwann einen Sinn ergeben wird. In welcher Form auch immer. Vielleicht finden wir nochmal zusammen. Vielleicht werden wir uns nur noch wie Fremde in einer Menschenmenge begegnen. Auch das wird seine Gründe haben.
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Mittwoch, 1. März 2017
°°°Out of Control°°°
rockstarfreeze, 15:13h
"I feel like I'm spinning out of control
Try to focus but every thing's twisted
And all alone I thought you would be there
To let me know I'm not alone
But in fact that's exactly what I was"
(Hoobastank - Out of Control)
Das beschreibt die Situation wohl am besten...
Es ist viel passiert. Und die Enttäuschung ist am größten. Die Enttäuschung darüber, wie sehr man sich in Menschen irren und buchstäblich täuschen kann.
Die Beziehung war schon lange für die Tonne, aber aufgeben kommt für mich nicht in Frage. Zumindest kam es das lange nicht. Kämpfen und kämpfen, immer weiter, fast bis zur völligen Selbstaufgabe. Viele Kilos weniger und ein psychosomatisch verdorbener Magen, der aufgrung starker Mangelernährung nur noch Blut gespuckt hat, zog am Ende die Reißleine. Wer die Beziehung am Ende aufgegeben hat, ist unklar. Mir wird nachgesagt, ich habe sie über ein soziales Kommunikationsnetzwerk namens WhatsApp beendet. Dabei habe ich lediglich auf die Frage: "Wann kann ich meine Sachen abholen, wann holst du deine ab" geantwortet, dass ich das noch nicht wisse. Zumal die Frage kam, nachdem ich zuvor mehr als 24 Stunden in allen sozialen Netzwerken blockiert worden bin, weil wir uns 4 Tage lang nicht gesehen haben...
Jahrelange Lügengeschichten...eine Parallelwelt...und zu guter letzt auch noch Fremdficken in der eigenen Wohnung. Alles habe ich versucht richtig zu biegen und grade zu rücken und habe die Situation angenommen wie es war. Jedesmal mit dem Satz: "Wir kriegen das hin." Und heute weiß ich - "Nein! Kriegen wir nicht." Es hat über ein Jahr gedauert das zu verstehen. Nicht ich war oder bin die Person in der Beziehung gewesen, die sich hätte entschuldigen oder rechtfertigen müssen, sondern sie. Sie hat die Scheiße gebaut. Sie hat mir Märchen von einer toten besten Freudin erzählt, die in ihren Armen gestorben sei. Sie hat mein Vertrauen missbraucht, meine Geduld auf die Probe gestellt, mich gefordert bis auf's äußerste...Wieso bin ich immer wieder auf sie zugegangen und habe versucht alles grade zu biegen?
Weil sie krank ist? Ist sie überhaupt krank? Kann man Borderline vortäuschen? Regelmäßig so ausrasten wie sie? Lieb mich, hass mich. Komm her, geh weg. Heulend im Bett liegen, obwohl nichts passiert ist. Pläne für die Woche oder nächsten zwei Tage machen - undenkbar...Dass ich das aber alles hingenommen habe, das war für sie selbstverständlich und eine Grundvoraussetzung. Ich bin ausgelacht worden von ihr, als ich sagte, dass sie mal ein wenig Dankbarkeit zeigen könne, dafür, dass ich ihr ihre krassen Lügenmärchen "verziehen" habe. Ausgelacht. Ernsthaft ausgelacht. So sprachlos war ich in meinem ganzen Leben glaube ich nicht. Sie sagte, dass das wohl selbstverständlich sei, denn es sei meine freie Entscheidung mit ihr zusammen zu sein. Ich fand die Aussage unglaublich. Und sehr auf dünnem Eis gebaut.
Schreiend und Haare reißend ist sie durch die Nachbarschaft gelaufen. Im Regen. Auf Socken. Sich bis ins Blut kratzend. Ich solle sie in Ruhe lassen. Am selben Tag an dem sie mir per WhatsApp geschrieben hat, sie sei fremd gegangen. Ich sei selbst Schuld daran. Sie habe keine Aufmerksamkeit bekommen. Ich sei immer müde oder zu sehr mit anderen beschäftigt...
Es ist tatsächlich sehr kräftezerrend, wenn man Vollzeit in der Sozialen Arbeit tätig ist, den ganzen Tag von Klienten umgeben ist, die schon anstrengend genug sind und du zu Hause deinem 24-Stunden-Job weiter nachgehst, weil deine Partnerin sich nach einem Jahr selber als Abbild einer Klientin herausstellt. Wo soll man die Kraft dafür her nehmen, wenn man in weniger als 12 Wochen bereits 20 Kilo abgenommen hat, weil man vor lauter Stress nur noch am kotzen ist?!
Fordern. Das konnte sie. Immer mehr. Immer weiter. Immer höher hinaus. Und wenn ich dachte, dass sie mich mit nichts mehr schocken oder verletzten kann, weil Fremdgehen bereits das höchste der Gefühle war, so hat sie es dennoch geschafft, mit ihrem Verhalten und mit ihren Äußerungen immer und immer wieder eins drauf zu setzen. Und ich habe alles mit mir machen lassen. Wieso lässt man sowas überhaupt so lange und so extrem mit sich machen? Aus Mitleid? Aus Angst? Aus Liebe? Aus den positiven udn schönen Erinnerungen, die man zusammen hat? Aus der immer dagewesenen Hoffnung, dass die Situation, die Beziehung wieder besser wird? Es wird wohl eine Mischung aus allem sein...
Immer wieder neue Lichtblicke, die dann mit einer eisernen Dunkelheit überdeckt worden sind. Die Stimmung war eisig. Große Verlustängste ihrerseits, große Beklemmungen meinerseits. Trotz getrennter Wohnungen, haben wir tagtäglich aufeinander gehockt. Richtig schlimm wurde es mit ihrem Dauerkrankenschein. Sie war nur noch zu Hause. Außer, sie ging eine kleine Runde mit dem Hund, den sie von mir bekommen hat, den sie unbedingt haben wollte, weil sie sich soooo sicher war, dass es ihr mit einem Hund besser ginge. Lange Zeit habe ich mich dagegen gewehrt und am Ende hat sie selbst diesen irrsinnigen Plan bei mir durchbekommen. Und der Hund ist bei ihr geblieben. Armes Ding...Irgendwann haben wir nur noch gestritten. Tagtäglich. Ich war aus der Tür noch nicht ganz raus morgens, da fing das schon an, zog sich über meinen Arbeitstag fort und endete erst, als sie oder ich eingeschlafen sind. Schlafen war zu dieser Zeit meine kurze Zeit der Entspannung. Dabei bin ich nichtmal ein guter Schläfer. Ich bin eher der Ich-wälze-mich-erst-noch-Stunden-lang-durchs-Bett-muss-noch-5-Mal-aufs-Klo-und-auf-dem-Rückweg-kann-ich-ja-noch-3-Kippen-rauchen-Schläfer...Aber da war ich abends so müde, dass ich manchmal um 17 Uhr eingeschlafen und erst am nächsten Tag um halb 8 aufgewacht bin. Immer noch müde. Erschöpft. Ausgebrannt.
Und das viel zu lange...
Try to focus but every thing's twisted
And all alone I thought you would be there
To let me know I'm not alone
But in fact that's exactly what I was"
(Hoobastank - Out of Control)
Das beschreibt die Situation wohl am besten...
Es ist viel passiert. Und die Enttäuschung ist am größten. Die Enttäuschung darüber, wie sehr man sich in Menschen irren und buchstäblich täuschen kann.
Die Beziehung war schon lange für die Tonne, aber aufgeben kommt für mich nicht in Frage. Zumindest kam es das lange nicht. Kämpfen und kämpfen, immer weiter, fast bis zur völligen Selbstaufgabe. Viele Kilos weniger und ein psychosomatisch verdorbener Magen, der aufgrung starker Mangelernährung nur noch Blut gespuckt hat, zog am Ende die Reißleine. Wer die Beziehung am Ende aufgegeben hat, ist unklar. Mir wird nachgesagt, ich habe sie über ein soziales Kommunikationsnetzwerk namens WhatsApp beendet. Dabei habe ich lediglich auf die Frage: "Wann kann ich meine Sachen abholen, wann holst du deine ab" geantwortet, dass ich das noch nicht wisse. Zumal die Frage kam, nachdem ich zuvor mehr als 24 Stunden in allen sozialen Netzwerken blockiert worden bin, weil wir uns 4 Tage lang nicht gesehen haben...
Jahrelange Lügengeschichten...eine Parallelwelt...und zu guter letzt auch noch Fremdficken in der eigenen Wohnung. Alles habe ich versucht richtig zu biegen und grade zu rücken und habe die Situation angenommen wie es war. Jedesmal mit dem Satz: "Wir kriegen das hin." Und heute weiß ich - "Nein! Kriegen wir nicht." Es hat über ein Jahr gedauert das zu verstehen. Nicht ich war oder bin die Person in der Beziehung gewesen, die sich hätte entschuldigen oder rechtfertigen müssen, sondern sie. Sie hat die Scheiße gebaut. Sie hat mir Märchen von einer toten besten Freudin erzählt, die in ihren Armen gestorben sei. Sie hat mein Vertrauen missbraucht, meine Geduld auf die Probe gestellt, mich gefordert bis auf's äußerste...Wieso bin ich immer wieder auf sie zugegangen und habe versucht alles grade zu biegen?
Weil sie krank ist? Ist sie überhaupt krank? Kann man Borderline vortäuschen? Regelmäßig so ausrasten wie sie? Lieb mich, hass mich. Komm her, geh weg. Heulend im Bett liegen, obwohl nichts passiert ist. Pläne für die Woche oder nächsten zwei Tage machen - undenkbar...Dass ich das aber alles hingenommen habe, das war für sie selbstverständlich und eine Grundvoraussetzung. Ich bin ausgelacht worden von ihr, als ich sagte, dass sie mal ein wenig Dankbarkeit zeigen könne, dafür, dass ich ihr ihre krassen Lügenmärchen "verziehen" habe. Ausgelacht. Ernsthaft ausgelacht. So sprachlos war ich in meinem ganzen Leben glaube ich nicht. Sie sagte, dass das wohl selbstverständlich sei, denn es sei meine freie Entscheidung mit ihr zusammen zu sein. Ich fand die Aussage unglaublich. Und sehr auf dünnem Eis gebaut.
Schreiend und Haare reißend ist sie durch die Nachbarschaft gelaufen. Im Regen. Auf Socken. Sich bis ins Blut kratzend. Ich solle sie in Ruhe lassen. Am selben Tag an dem sie mir per WhatsApp geschrieben hat, sie sei fremd gegangen. Ich sei selbst Schuld daran. Sie habe keine Aufmerksamkeit bekommen. Ich sei immer müde oder zu sehr mit anderen beschäftigt...
Es ist tatsächlich sehr kräftezerrend, wenn man Vollzeit in der Sozialen Arbeit tätig ist, den ganzen Tag von Klienten umgeben ist, die schon anstrengend genug sind und du zu Hause deinem 24-Stunden-Job weiter nachgehst, weil deine Partnerin sich nach einem Jahr selber als Abbild einer Klientin herausstellt. Wo soll man die Kraft dafür her nehmen, wenn man in weniger als 12 Wochen bereits 20 Kilo abgenommen hat, weil man vor lauter Stress nur noch am kotzen ist?!
Fordern. Das konnte sie. Immer mehr. Immer weiter. Immer höher hinaus. Und wenn ich dachte, dass sie mich mit nichts mehr schocken oder verletzten kann, weil Fremdgehen bereits das höchste der Gefühle war, so hat sie es dennoch geschafft, mit ihrem Verhalten und mit ihren Äußerungen immer und immer wieder eins drauf zu setzen. Und ich habe alles mit mir machen lassen. Wieso lässt man sowas überhaupt so lange und so extrem mit sich machen? Aus Mitleid? Aus Angst? Aus Liebe? Aus den positiven udn schönen Erinnerungen, die man zusammen hat? Aus der immer dagewesenen Hoffnung, dass die Situation, die Beziehung wieder besser wird? Es wird wohl eine Mischung aus allem sein...
Immer wieder neue Lichtblicke, die dann mit einer eisernen Dunkelheit überdeckt worden sind. Die Stimmung war eisig. Große Verlustängste ihrerseits, große Beklemmungen meinerseits. Trotz getrennter Wohnungen, haben wir tagtäglich aufeinander gehockt. Richtig schlimm wurde es mit ihrem Dauerkrankenschein. Sie war nur noch zu Hause. Außer, sie ging eine kleine Runde mit dem Hund, den sie von mir bekommen hat, den sie unbedingt haben wollte, weil sie sich soooo sicher war, dass es ihr mit einem Hund besser ginge. Lange Zeit habe ich mich dagegen gewehrt und am Ende hat sie selbst diesen irrsinnigen Plan bei mir durchbekommen. Und der Hund ist bei ihr geblieben. Armes Ding...Irgendwann haben wir nur noch gestritten. Tagtäglich. Ich war aus der Tür noch nicht ganz raus morgens, da fing das schon an, zog sich über meinen Arbeitstag fort und endete erst, als sie oder ich eingeschlafen sind. Schlafen war zu dieser Zeit meine kurze Zeit der Entspannung. Dabei bin ich nichtmal ein guter Schläfer. Ich bin eher der Ich-wälze-mich-erst-noch-Stunden-lang-durchs-Bett-muss-noch-5-Mal-aufs-Klo-und-auf-dem-Rückweg-kann-ich-ja-noch-3-Kippen-rauchen-Schläfer...Aber da war ich abends so müde, dass ich manchmal um 17 Uhr eingeschlafen und erst am nächsten Tag um halb 8 aufgewacht bin. Immer noch müde. Erschöpft. Ausgebrannt.
Und das viel zu lange...
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Donnerstag, 27. Oktober 2016
Die Frage nach dem warum bleibt....
rockstarfreeze, 14:30h
Das Leben ist manchmal hart. Der eine muss mehr, der andere weniger Last tragen. Ich habe gelernt, bzw. musste lernen, dass es relativ egal ist, wie viel ein Mensch traegt, sondern wie er es traegt. Denn nicht die Last selber ist es, die einen bricht, sondern die Art und Weise des Tragens.
Bist du komplett auf dich alleine gestellt oder hast du ein soziales Umfeld, das dich jederzeit auffaengt?
Kannst du ueber deine Lasten reden oder faellt es dir unheimlich schwer dich anderen Menschen gegenueber zu oeffnen?
Bist du in der Lage auch mal alleine zu sein oder musst du immer jemanden um dich herum haben, damit dich die Stille nicht erdrueckt?
Wissen deine Freunde und deine Familie, wie es dir geht?
Ich persoenlich musste all diese Dinge ueber Jahre lernen...Heute habe ich einen festen Freundeskreis, ein fester soziales Umfeld, Freunde auf die ich mich zu jeder Zeit verlassen kann. Das war nicht immer so...Abstriche musste ich bei meiner Familie machen. Meine Familie wohnt im Ausland. Seitdem ich 10 Jahre alt bin, schlage ich mich mehr oder weniger allein durchs Leben.
Das war nicht immer einfach, aber ich scheine extreme Resilienzen zu haben, dank denen ich nie aufgegeben habe. Natuerlich denkt jeder darueber nach aufzugeben. Aber was ist die Option? Was hast du vom aufgeben? Wird deine Situation dadurch besser? Aendert sich deine Situation zum positiven, wenn du aufhoerst sie aktiv mitzugestalten? Was ist deine Perspektive?
Wo willst du hin und was musst du dafuer tun?
Wenn wir mitten in der Scheisse stecken, sehen wir oft nicht die guten Dinge. Wir fragen uns immer, wieso gerade wir betroffen sind. Wieso passiert so eine Scheisse immer nur mir? Immer und Mir.
Nein. Es passiert erstens nicht immer und schon gar nicht nur dir. Sieh dich um und mach deine Augen auf. Es gibt Millionen, denen es viel schlimmer geht. Es gibt Millionen, die ein schlimmeres Schicksal erlitten haben, aber weitaus positiver durch die Welt gehen, als du es tust. Und wieso? Weil sie ihre Last anders tragen als du es tust und als ich es lange Zeit getan habe.
Das soll kein Ratgeber fuer's Leben werden...Es soll dir nur zeigen, dass du nicht das einzige arme Wuerstchen bist, das auf dieser Welt rumlaeuft.
In meiner Welt sind derzeit viele Dinge zusammen gebrochen auf die ich mal sehr grosse Stuecke gebaut habe. Es ist, als habe jemand die unterste Karte aus einem Kartenhaus gezogen ohne Ruecksicht auf Verluste. Und doch stehe ich hier. Und das solltest du auch tun. Egal wie sehr du verletzt wirst, egal wie stark andere auf dir und deinen Gefuehlen rumtrampeln...Wachse aus dieser Scheisse raus. Denn wenn die anderen am Boden liegen, bist du so gross und stark, dass du ueber das Leid der anderen amuesiert sein kannst, denn das ist gar nichts im Gegensatz zu dem, was du mal durchmachen musstest. Du wirst sehen, dass sich stark bleiben lohnt!
Wir koennen nicht immer stark sein. Auch die staerksten unter uns brechen mal zusammen und brauchen eine Pause. Und es ist unheimlich wichtig sich diese Pause auch zu nehmen. Mal abschalten. Mal "off" sein. Goenn dir diese Atempausen. Sammle deine Kraefte und dann stehst du auf und laeufst noch weiter...Aber vergiss nicht dich auszuruhen.
Die Frage nach dem "WARUM" wird dich immer auf deinem Weg begleiten. Und es ist auch wichtig, dass du dich mit der Frage auseinander setzt. Aber es ist auch wichtig, dass du dir nicht die Schuld dafuer gibst. Es sind oft externe Indikatoren, die Situationen herbeifuehren, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir haben nur den Einfluss auf unser Verhalten und wie wir mit den neuen Umstaenden umgehen. Und vor allen Dingen, wo wir hin wollen.
Wo willst du hin in deinem Leben? Was ist dein Ziel? Hast du ueberhaupt eins? Was musst DU aktiv dafuer tun, dass du deine Ziele erreichen kannst? Und wieso tust du es nicht? Was hindert dich? Die Frage nach dem warum bleibt...egal was du tust. Aber ich bin mir sicher, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert. Also WARUM NICHT?!
Man muss sich auch mal trauen aus seiner Komfort Zone raus zu gehen und neue Wege einzuschlagen. Das kostet Mut. Aber wenn du rekapitulierst, was du bis jetzt schon alles gemeistert hast, dann nimm deine Last und deinen Mut und gehe einen neuen Weg, wenn der alte keine Perspektive ist. Gestalte den neuen Weg aktiv mit, lass dich nicht mehr behandeln wie ein Stueck Scheisse...Sieh zu, dass DU dir wieder wichtig bist. Denn das zaehlt. Nicht was andere von dir denken oder wie andere dich gerne haben wollen.
Du musst es dir wert sein, du selbst zu sein. Kaempfe dafuer...
Bist du komplett auf dich alleine gestellt oder hast du ein soziales Umfeld, das dich jederzeit auffaengt?
Kannst du ueber deine Lasten reden oder faellt es dir unheimlich schwer dich anderen Menschen gegenueber zu oeffnen?
Bist du in der Lage auch mal alleine zu sein oder musst du immer jemanden um dich herum haben, damit dich die Stille nicht erdrueckt?
Wissen deine Freunde und deine Familie, wie es dir geht?
Ich persoenlich musste all diese Dinge ueber Jahre lernen...Heute habe ich einen festen Freundeskreis, ein fester soziales Umfeld, Freunde auf die ich mich zu jeder Zeit verlassen kann. Das war nicht immer so...Abstriche musste ich bei meiner Familie machen. Meine Familie wohnt im Ausland. Seitdem ich 10 Jahre alt bin, schlage ich mich mehr oder weniger allein durchs Leben.
Das war nicht immer einfach, aber ich scheine extreme Resilienzen zu haben, dank denen ich nie aufgegeben habe. Natuerlich denkt jeder darueber nach aufzugeben. Aber was ist die Option? Was hast du vom aufgeben? Wird deine Situation dadurch besser? Aendert sich deine Situation zum positiven, wenn du aufhoerst sie aktiv mitzugestalten? Was ist deine Perspektive?
Wo willst du hin und was musst du dafuer tun?
Wenn wir mitten in der Scheisse stecken, sehen wir oft nicht die guten Dinge. Wir fragen uns immer, wieso gerade wir betroffen sind. Wieso passiert so eine Scheisse immer nur mir? Immer und Mir.
Nein. Es passiert erstens nicht immer und schon gar nicht nur dir. Sieh dich um und mach deine Augen auf. Es gibt Millionen, denen es viel schlimmer geht. Es gibt Millionen, die ein schlimmeres Schicksal erlitten haben, aber weitaus positiver durch die Welt gehen, als du es tust. Und wieso? Weil sie ihre Last anders tragen als du es tust und als ich es lange Zeit getan habe.
Das soll kein Ratgeber fuer's Leben werden...Es soll dir nur zeigen, dass du nicht das einzige arme Wuerstchen bist, das auf dieser Welt rumlaeuft.
In meiner Welt sind derzeit viele Dinge zusammen gebrochen auf die ich mal sehr grosse Stuecke gebaut habe. Es ist, als habe jemand die unterste Karte aus einem Kartenhaus gezogen ohne Ruecksicht auf Verluste. Und doch stehe ich hier. Und das solltest du auch tun. Egal wie sehr du verletzt wirst, egal wie stark andere auf dir und deinen Gefuehlen rumtrampeln...Wachse aus dieser Scheisse raus. Denn wenn die anderen am Boden liegen, bist du so gross und stark, dass du ueber das Leid der anderen amuesiert sein kannst, denn das ist gar nichts im Gegensatz zu dem, was du mal durchmachen musstest. Du wirst sehen, dass sich stark bleiben lohnt!
Wir koennen nicht immer stark sein. Auch die staerksten unter uns brechen mal zusammen und brauchen eine Pause. Und es ist unheimlich wichtig sich diese Pause auch zu nehmen. Mal abschalten. Mal "off" sein. Goenn dir diese Atempausen. Sammle deine Kraefte und dann stehst du auf und laeufst noch weiter...Aber vergiss nicht dich auszuruhen.
Die Frage nach dem "WARUM" wird dich immer auf deinem Weg begleiten. Und es ist auch wichtig, dass du dich mit der Frage auseinander setzt. Aber es ist auch wichtig, dass du dir nicht die Schuld dafuer gibst. Es sind oft externe Indikatoren, die Situationen herbeifuehren, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir haben nur den Einfluss auf unser Verhalten und wie wir mit den neuen Umstaenden umgehen. Und vor allen Dingen, wo wir hin wollen.
Wo willst du hin in deinem Leben? Was ist dein Ziel? Hast du ueberhaupt eins? Was musst DU aktiv dafuer tun, dass du deine Ziele erreichen kannst? Und wieso tust du es nicht? Was hindert dich? Die Frage nach dem warum bleibt...egal was du tust. Aber ich bin mir sicher, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert. Also WARUM NICHT?!
Man muss sich auch mal trauen aus seiner Komfort Zone raus zu gehen und neue Wege einzuschlagen. Das kostet Mut. Aber wenn du rekapitulierst, was du bis jetzt schon alles gemeistert hast, dann nimm deine Last und deinen Mut und gehe einen neuen Weg, wenn der alte keine Perspektive ist. Gestalte den neuen Weg aktiv mit, lass dich nicht mehr behandeln wie ein Stueck Scheisse...Sieh zu, dass DU dir wieder wichtig bist. Denn das zaehlt. Nicht was andere von dir denken oder wie andere dich gerne haben wollen.
Du musst es dir wert sein, du selbst zu sein. Kaempfe dafuer...
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